Phuket, Similan Island – Westküste Thailands
Auf dem Airport Phuket gelandet, kamen wir noch einmal in den Genuss der Zollkontrolle. Diesmal wurden alle Fluggäste von den Behörden fotografisch erfasst und im Reisepass wurde ein Formular eingeheftet, welches später bei der Ausreise entfernt wurde.
Und nun kommt einer der spannendsten Momente eines Flugpassagiers. Sind unsere Koffer denn auch angekommen? Sie waren es – Gott sei Dank. Nachdem wir dann unser Reisegepäck geschnappt hatten, verließen wir den klimatisierten Bereich und begaben uns zum Ausgang. Im Freien erfasste uns die Hitze dieser thailändischen Region. Die 40°C lassen fast jedes Kleidungsstück zum Schwamm werden. Am besagten Ausgang standen schon viele Mitarbeiterinnen diverser Reiseveranstalter und winkten wild gestikulierend mit Namensschildern der zu erwartenden Gäste. Nach ca. 5 Minuten fanden wir dann auch unseren Chaffeur, welcher uns nun zu unserm Hotel in Phuket bringen sollte. Nach etwa einer Stunde Fahrt sind wir dort dann auch angekommen. Die Zimmer waren sauber und komfortabel eingerichtet. Die gesamte Hotelanlage verfügte über ca. 40 Appartment-ähnliche Zimmer und überall sind exotische Pflanzen zu finden. Auf der Dachterasse des Hotels befindet sich eine kleine Poolanlage die zum Relaxen einladet. Der weitläufige Sandstrand und das Hotel sind nur durch die Bundesstraße getrennt. Noch am gleichen Tag stürzten wir uns in die Fluten des pazifischen Meeres. Es war einfach herrlich. Nach der anstrengenden Reise bis nach Thailand und dem Trubel in Bangkok war der weitläufige und beinahe leere Sandstrand eine wahre Oase der Ruhe. Wir entschieden auch am nächsten Tag einen Relaxtag einzulegen und während des Tages dann für Ausflüge in den nächsten Tagen umzusehen. Bei einem lokalen Veranstalter buchten wir dann für den dritten Tag einen Tagestrip zu den unberührten Stränden von Similan Island mit Möglichkeit zum Schnorcheln. Der Tag am Strand verging sehr rasch und am Abend machten wir uns dann auf den Weg ins Zentrum von Phuket. Dort schlenderten wir durch die Straßen wo uns die exotischen Düfte der Straßenküchen in die Nase stieg und uns Lust auf Thai-Küche machten. Wir probierten die verschiedensten Gemüse und Fleischvariationen auf Spießchen oder mit Reis vermischt. Müde von ganztägigen Sonnenbad und
vollgeschlagenen Bäuchen traten wir die Heimreise in unser Hotel an. Der Ausflug nach Similan Island begann schon sehr früh am Morgen, da wir zu den ersten Gästen der Tour zählten, die mit dem klimatiesierten Minibus zum kleinen Hafen ca. 100km nördlich gebracht wurden. Dort angekommen gab es für alle noch Marmelade-Toast und Tee. Selbstverständlich bekamen wir auch alle Schwimmwesten und eine Schnorchelausrüstung. Um ca. 9.00 Uhr legte dann das Speedboat mit rund 20 Gästen an Board ab und brauste mit etwa 100 km/h durch die Fluten. Die turbulente Fahrt dauerte knapp zwei Stunden bis wir den ersten Stopp einlegten und der erste Schnorchelgang begann. Die Welt unter Wasser war geprägt von prachtvollen Korallen und unzähligen bunten Fischen in allen Variationen. Nach ca. einer Stunde fuhren wir dann zur der größten Insel der Similan Islands.
Wer wollte konnte ins kühle Nass springen und zum Ufer schwimmen. Für jene, die es gerne bequemer hatten wurden Schlauchboote für den Transport zur Verfügung gestellt. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Insel kamen wir nun im wohl am abgeschiedensten Restaurant der Welt an. Es gab für alle ein köstliches Mittagessen, dass aus einem butterweichem Fisch mit knuspriger Kruste, sowie Gemüse, Salat und Brot bestand. Den Nachmittag hatten wir dann zur freien Verfügung, um die Insel auf eigene Faust zu erkunden. Gegen Abend kamen wir dann wieder ins Hotel zurück. Nach einer Dusche und einem ausgiebigem Abendessen machten wir uns wieder auf dem Weg ins Zentrum von Phuket. Heute Abend soll ein Thai-Boxkampf stattfinden, den wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollen. Rund 15 Euro kostete der Eintritt und als Andenken bekam sogar jeder Gast ein T-Shirt. Verschiedene Gewichts- und Altersklassen traten gegeneinander an und es wurde ein aufregender Abend mit Backstageeindrücken.
Koh Samui – perlenweißer Sandstrand & Koh Phangan mit seinen unvergesslichen Moonparties – Ostküste Thailands
Am nächsten Morgen gings weiter Richtung Koh Samui. Mit dem Bus bis zur Fährenanlegestelle nach Don Sak. Nach etwa fünf Stunden Busfahrt und 2 Stunden auf einer Fähre kamen wir am Hafen von Koh Samui an. Mit einem Sammeltaxi fuhren wir zum Appartment, um uns von der anstrengenden Reise zu erholen. Am nächsten Morgen liehenwir uns beim Besitzer der Anlage ein Moped – was ein äußert beliebtes Fortbewegungsmittel der Thai’s ist – und klapperten einen grossteil der Insel ab. Heute war Heiligabend und auch die Menschen in Thailand feierten mit. Es wurde ein wundervoller Abend mit Live-Musik, herrlichem Essen & Wein und dem sanften Rauschen des Meeres im Ohr. Tags darauf besuchten wir einen Zoo mit anschließendem Elefantenreiten. Koh Samui bietet unzählige Möglichkeiten das Land und seine wunderbare Natur zu erkunden. Auf eigene Faust kann man hier sehr leicht die Buddha-Klöster und abgelegene Strände zu erkunden.
Mit einer kleinen Fähre, die voll mit Rucksacktouristen war, fuhren wir auf die letzte Insel unserer Thailandrundreise – die Aussteigerinsel Koh Phangan. Unser Appartment war wieder direkt am Strand und etwa 10 min vom Zentrum entfernt. Die Insel bietet viel Zeit zum Erholen und Auspannen. Freizeitaktivitäten werden hier wie in Koh Samui angeboten, doch nicht in so großem Ausmaß. Bekannt ist Koh Phangan für seine legendären Full-, Half- oder Black-Moon Parties, die je nach Mondphase am Strand oder im „Dschungel“ stattfinden. In einer Waldlichtung, die mit einer kleinen DJ-Bühne und Bars ausgestattet war, fand zwei Tage vor Silvester eine Half-Moon Party statt. Auf den Palmen waren zu Figuren geformten Schnüre gespannt und leuchteten wunderschön im Schwarzlicht. Selbstverständlich feierten auch wir eine ganze Nacht zu den elektronischen Klängen thailändischer DJ’s. Die Fahrt mit der Fähre am nächsten Tag wurde aufgrund zu starken Alkohlokonsums am Vortag zu einer Höllenqual. Mit dem Flugzeug gings dann wieder zurück nach Bangkok, wo wir noch zwei Nächte blieben und anschließend leider wieder zurück nach Österreich.
Hier gibt’s die Fotos!